Schnellstart

WIE SOLL ICH NUR ANFANGEN?

Ganz einfach.

1) Bilde dir ein klares Bild darüber, wie Pornografie dein Gehirn beeinflusst hat und warum du es „neu vernetzen“ musst, damit die Belohnungsmechanismen deines Gehirns ihre ursprüngliche Sensibilität wieder erlangen.

Mit einem klareren Verständnis darüber, wie du süchtig geworden bist, was genau dabei in deinem Gehirn vorging, und wie Heilungsprozesse verlaufen, bist du besser darauf vorbereitet, deinen eigenen Kurs der Heilung einzuschlagen.

  • Wenn du es noch nicht bereits gemacht hast, zieh dir die 6-teilige Dein Hirn Auf Porno: Pornosucht Serie ein.
  • Wenn du eine Porno-induzierte ED hast, schau dir die 4-teilige Reihe Erektile Dysfunktion und Pornografie an.
  • Um zu verstehen, wie sich die Pornografie der Vergangenheit von der heutigen Internet-Pornografie unterscheidet, check diesen Artikel aus: Pornografie, Neuartigkeit und der Coolidge-Effekt

 2) Bekomme ein Verständis der Prinzipien eines “Neustartes”

  • Am schnellsten gewinnst du das Verständnis dafür, wenn du dir die Erfolgsgeschichten anderer Männer durchliest. Diese Männer litten unter Sozialer Phobie, Porno-induzierter ED, Depression usw. und konnten diese durch einen Neustart meistern.
  • Neustart ist ein Begriff, der für die Auszeit genutzt wird, die wir brauchen, um uns von der Pornosucht und den damit einhergehenden Symptomen zu erholen. Wenn du Porno-süchtig bist, dann hat dein Gehirn dieselben fundamentalen physiologischen und strukturellen Veränderungen durchlaufen müssen, die alle Drogen und Verhaltenssüchte mit sich bringen: Desensibilisierung, Sensibilisierung und Hemmung der Kontrolle über Entscheidungsfindung (Hypofrontalität)
  • Der schnellste Weg für einen Neustart ist deinem Gehirn einen langen Urlaub von jeglicher Art künstlicher Stimulation zu geben – Pornografie, Fantasieren über Pornografie und Masturbation. Die meisten Jungs verzichten vollständig auf ihre Orgasmen in der Neustart-Zeit. Es gibt keine harten Regeln für alle, da wir alle so verschieden sind. Andererseits kann sinnlicher Kontakt mit einer realen Person sehr vorteilhaft sein, solange du dabei nicht anfängst über Porno zu fantasieren.
  • Ein Neustart gibt deinem Gehirn seine ursprüngliche Sensibilität wieder und ermöglicht es dir, deine Erregung und Vergnügen intensiver (normaler, so wie von der Natur geplant), zu spüren. Siehe dazu Desensibilisation: Ein gedämpftes Lustempfinden.
  • Eine Sucht führt zu Verstärkung der neuronalen „Ich muss es jetzt haben“  Wege („Ich MUSS jetzt einen Porno schauen!“) und schwächt die rationalen neuronalen Wege ab („Ich denke ich brauche es nicht“). Darum sprechen wir von einer „Neu-Vernetzung“ des Gehirns.

3) Mach deinen Computer zu deinem Verbündeten.

Stell dir einen Alkoholiker vor, der mit dem Trinken aufhören möchte. Denkst du es wäre hilfreich, wenn er jeden Tag in irgendeiner Kneipe relaxen würde? Es ist schwer sich komplett nur auf die Willenskraft zu verlassen. Pornografie ist überall im Internet, es lauert uns überall auf. Dein PC ist der direkte Zugang dazu, darum folgendes:

4) Finde etwas, was du ANSTELLE von Pornografie machen wirst.

Momentan ist Pornografie deine größte Quelle für Dopamin. Wenn du damit abrupt aufhörst, wirst du dich womöglich sehr schlecht fühlen. Darum ist es sinnvoll herauszufinden, was diesen zeitweisen Dopaminverlust kompensieren könnte (wenn auch nicht in vollem Maße).

  • Sport/Fitness/Bodybuilding
  • Musik machen
  • Freunde treffen
  • Meditation
  • Deine altvergessenen Hobbies
  • Frauen ansprechen und daten
  • Lesen, schreiben
  • Usw.

 

5) Connecte mit anderen Männern/Jungs/Kerlen/Frauen, die dasselbe vorhaben wie du

“OK, aber wo fange ich an?”

Empfehlungen anderer Mitglieder:

– Lies dich ein auf KeineMachtDemPorno

– Lösche allen Schweinekram auf deinem PC

– Zerstöre jegliche physischen Pornografie-Medien (DVD/Zeitschriften)

– Installiere Pornografie-Blocker z.B. diesen hier https://addons.mozilla.org/en-us/firefox/addon/cloudacl-anti-porn-pro/

Oder diesen:

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/foxfilter/

(der letzte gefällt mir besser)

– Suche dir einen Tag aus, ab dem du damit aufhörst. An diesem letzten Tag darfst du noch, danach nicht mehr (das funktioniert bei vielen). Oder mach es direkt heute.

– Führe unbedingt einen Journal/Blog, das Durchlesen dessen wird dich immer gut motivieren. Und es wird schade sein, nach so vielen Tagen „ohne“ wieder anzufangen. Eine große Hilfe.

– Wenn du mal einen Rückfall hast, ist es halb so schlimm. Hauptsache du bleibst am Ball und gewinnst wieder Kontrolle über dich.

– Verzichte darauf, “dich zu testen”, d.h. hin und wieder mal zu sehen, ob „er“ noch gut funktioniert, das ist kontraproduktiv, da es die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls erhöht.

Zitat eines jungen Kerls nach 3 Wochen ohne PMO:

Ich bin verblüfft! Ich hätte mir nie denken können, dass das Bekämpfen dieser Sucht mir so viele Türen im Leben öffnen würde, in allen Bereichen meines Lebens. Dabei dachte ich, dass nur mein Sex-Leben sich verbessern würde.

Ich glaube nach dieser Erfahrung werde ich nun meinen Belohnungs-Mechanismus Schaltkreis wie ein Freak-Gärtner seinen Garten behüten und beschützen. Es sieht ganz so aus, als würden die anderen Bereiche meines Lebens sogar schneller eine Verbesserung erleben als mein Sexleben.

Lass uns wissen, was bei dir funktioniert hat, was nicht, und warum. (nach dem Registrieren kannst du hier Kommentare hinterlassen). Auch deine Vorschläge sind hier sehr willkommen.

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